Synodalität in Deutschland und weltweit

Die synodalen Prozesse in Deutschland und weltweit befinden sich in einer entscheidenden Phase: In den kommenden Wochen stehen zentrale Termine an, die über die Umsetzung synodaler Strukturen und Reformen entscheiden.
 

Der Synodale Ausschuss 

In Deutschland tagt der Synodale Ausschuss vom 21. – 22. November 2025 in Fulda zum letzten Mal. Diese wird vor allem über die von der Kommission „Synodalität als Strukturprinzip der Kirche“ vorgelegte Satzung sowie Geschäfts- und Wahlordnung für eine zukünftige Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland beraten. Weitere Beratungen erfolgen zu Berichten der Kommission „Evaluation und Monitoring der Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges“ sowie der Kommission „Weiterentwicklung der Initiativen des Synodalen Weges“.

Vom 29. – 31. Januar 2026 wird in Stuttgart die Synodalversammlung zum letzten Mal zusammenkommen, um die Umsetzung der Ergebnisse zu evaluieren. Dabei wird sich auch die Frage stellen, in welcher Form Synodalität in Deutschland verstetigt werden kann.

Auch auf weltkirchlicher Ebene geht der synodale Prozess weiter: Bis Ende Dezember 2026 sollen die Ergebnisse der Weltsynode in den Ortskirchen umgesetzt und erprobt werden. Die abschließende „allgemeine kirchliche Versammlung“ ist für Oktober 2028 geplant.

Bereits vom 24.–26. Oktober hat das Jubiläum der Synodenteams und Beteiligungsgremien im Heiligen Jahr stattgefunden – ein wichtiger Moment für Austausch und Rückblick auf die bisherigen Fortschritte.