Bericht aus dem Vorstand zur thematischen Weiterarbeit nach der Mai-Vollversammlung

Die Themen, die von den Delegierten in der Mai-Vollversammlung benannt wurden, sind von den Teilnehmenden durch Klebe-Punkte gewichtet worden. Der Vorstand hat sich der vier meist bepunkteten Themen angenommen und sie wie folgt bearbeitet:

1) Umgang mit lt. Pfarrern, die liturgisches Engagement von Laien verhindern durch zum Beispiel der Erarbeitung eines Konfliktleitfadens

Bezüglich sich quer stellender Pfarrer in Bezug auf das liturgische Engagement von Laien hat das Diözesankomitee keine Handhabung. Der neue Schlichtungsrat und die Disziplinarordnung könnten vielleicht da aber vielleicht weiterhelfen.

Lisa Rotert hat Dr. Neumann, Mitautor der Disziplinarordnung, angefragt, ob solche Fälle beim Schlichtungsrat bedacht sind. Es könnte sich um einen Fall für den Schlichtungsrat handeln. Eine Einzelprüfung ist notwendig.

Der Vorstand hat über das weitere Vorgehen beraten und vereinbart, in der nächsten Vollversammlung im November auf den Schlichtungsrat hinzuweisen.

Des Weiteren wird diskutiert, wie einerseits ein transpatenter Umgang mit Macht und Demokratie erfolgen kann, wenn sowohl der Pfarrer als auch die freiwillige Engagierten Recht haben könnten. Dabei ist das Qualität-Verständnis Ansichtssache und kann sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Es wird eine Einzelprüfung notwendig sein.

2) Weiterbearbeitung „Kultursteuer statt Kirchensteuer“

Das ZdK arbeitet auch am bundesweiten Thema „Kultursteuer statt Kirchensteuer“.

Brigitte Lehmann hat mit Fr. Abmeier vom Diözesanrat Berlin aus dem AK des ZdKs gesprochen. Das Papier des ZdKs soll im Herbst vorgelegt werden. Das warten wir ab.

3) Demokratieerziehung / christl. Verantwortung für Demokratie in BRD, Antisemitismus

Der Vorstand hat folgende Fragen diskutiert: Wen wollen wir mit der Demokratiebildung erreichen? Wie kann das gelingen? Bildung gelingt zum Beispiel in den Verbänden und Bildungsstätten.

Wie können wir mit Menschen außerhalb unserer „Blase“ ins Gespräch kommen?

Die Demokratiekampagnen des Bistums und des ZdKs bieten die Möglichkeit, das Thema gemeinsam nach vorne zu bringen. Ebenso wie Wahlaufrufe und die Beschäftigung mit dem Thema Werteverfall.

Ein Wahlaufruf zur Kommunalwahl und die Ermutigung für eine Kandidatur in kommunalpolitischen Parlamenten ist erfolgt.

Im Stadtdekanat Münster wurden die Bürgermeister-Kandidierenden zu ihren politischen Inhalten befragt und die Antworten in einem Heft / Dokument zusammengefügt. Weitere Aktionen gab es in den Verbänden und Kreisdekanaten. Ein Aufruf der Mitglieder, sich an der Demokratiekampagne zu beteiligen, ist erfolgt.

Zur Pfarreirats- und Kirchenvorstandswahl am 8. Und 9. November hat es einen Aufruf des DKK per Pressemeldung geben.

4) Rentenfrage

Es gibt / gab ein Rentenbündnis der Verbände. Hermann Hölscheidt berichtet, dass das Bündnis nicht mehr existiert, die Beamtenfrage in dem alten Modell nicht beinhaltet war und dass die KAB gerade ein neues Modell erarbeitet. Dieses Modell soll in die Beratung mit anderen Verbänden auf Bundesebene gehen. Wir warten die Entwicklung im ZdK dazu ab.

Zusammenfassend kann gesagt werden, der Vorstand hat die Themen weiter im Blick und reagiert, wenn die bundesweiten Themen im ZdK beraten werden. Eine Doppelarbeit scheint uns nicht sinnvoll.