Konferenz der Mitgliederverbände

Am Samstag, den 28. Februar, hat im Borromaeum in Münster die Konferenz der Mitgliederverbände stattgefunden.

Ausgangspunkt war das Verbändepapier, welches vom Diözesankomitee erstellt und mit den verschiedenen Ebenen des Bistums diskutiert wurde. An einem ersten Abend im November letzten Jahres wurden diese Gespräche ausgewertet und in einem zweiten Schritt die pastoralen Räume und ihre Aufgaben erläutert.

Im Februar ging es dann darum, darüber miteinander ins Gespräch zu kommen, was die pastoralen Räume jetzt für die Verbände bedeuten und wie letztere darin wirksam werden können.

Es wurde deutlich, dass es sowohl eine Hol- als auch eine Bringschuld gibt, um Verbände im pastoralen Raum für alle Beteiligten erkennbar machen zu können. Jeder Verband kann Kooperationen und Projekte initiieren, dabei die Vernetzung im pastoralen Raum nutzen und diese selbst mittragen.

Die Verbände wollen im pastoralen Raum sichtbar und eingebunden sein. Dafür bedarf es niedrigschwelliger Vernetzung und zugänglicher Ressourcen für alle. Eine Landkarte aller Akteur*innen in den jeweiligen pastoralen Räumen wurde als Wunsch der Verbände formuliert. Diese sollte bistumsweit einheitlich gestaltet und auch überregional nutzbar sein. Die Vertreter und Vertreterinnen des Diözesankomitees sollten dazu mit den Verantwortlichen des Strukturprozesses im Bistum ins Gespräch kommen.

Insgesamt war der Klausurtag von einem sehr guten Austausch untereinander geprägt und hat nochmals bestätigt, dass Verbände wichtige Akteure in den pastoralen Räumen sein können und müssen, um Kirche zukunftsfähig und vielfältig aufzustellen.

Es wurde vereinbart im Herbst nochmals digital zusammenzukommen, um über erste Erfahrungen zu berichten, ggf. entstandene Probleme zu diskutieren und sich über eine Weiterarbeit zu verständigen.