Zweimal Kerstin Stegemann beim „Königstalk“

Kerstin Stegemann ist Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster.

Kerstin Stegemann ist Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster.

Warendorf. Der „Königstalk“ der Pfarrei St. Laurentius in Warendorf geht in die zweite Runde. Mit Kerstin Stegemann und Kerstin Stegemann treffen am Donnerstag, 7. November 2019, zwei Namensvetterinnen im Café und Bistro „Königsgarten“ aufeinander. Die Mitglieder des Sachausschusses „Neue Wege“ der Pfarrei freuen sich auf „zwei starke Frauen“ – die ehemalige Fußballnationalspielerin und Soldatin in Warendorf und die Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster und damit Sprecherin aller organisierten Laien. Moderiert von Markus Bußmann, stellvertretender Chefredakteur bei Radio WAF, wollen die beiden Frauen miteinander und mit den Gästen ab 19 Uhr über Gott und die Welt ins Gespräch kommen.

Stegemann kommt aus Recke im Kreis Steinfurt, wo sie sich als Jugendliche in der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) engagierte und mit 19 Jahren Diözesanvorsitzende wurde. Von 2012 bis 2018 war sie Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend im Bistum Münster, dem Dachverband der katholischen Jugendverbände. Seit vergangenem Jahr ist die 33-Jährige beruflich als Geschäftsführerin der Gesellschaft „Freiwillige Soziale Dienste (FSD) Bistum Münster“ tätig. Die Gesellschaft organisiert im Auftrag des BDKJ und des Diözesan-Caritasverbandes die Freiwilligendienste im Bistum Münster. Angestellte des Bistums ist die neue Vorsitzende des Diözesankomitees nicht.

„Ich möchte Strukturen in der Kirche mitgestalten, Räume für Laien in Kirche eröffnen und zu einem gleichberechtigten Miteinander von Ehren- und Hauptamtlichen, Priestern und Laien beitragen“, betont Stegemann. In einer sich ändernden Gesellschaft müsse die Kirche „anschlussfähig bleiben“ für die Bedürfnisse der Menschen und ein Wertegerüst anbieten, das für Zusammenhalt sorgt. Die Gesellschaft müsse ein gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen ermöglichen und auf Schwächere Rücksicht nehmen.

Auch ihre Namensvetterin möchte Werte vermitteln und den Nachwuchs nicht nur im sportlichen Bereich fördern. 191 Fußballländerspiele hat Kerstin Stegemann zwischen 1995 und 2005 für die deutsche Nationalmannschaft absolviert, 41 mehr als Lothar Matthäus, der Rekordhalter bei den Männern. Die gebürtige Rheinenserin spielte schon als 15-Jährige in der Bundesliga, nebenher ließ sie sich zur technischen Zeichnerin ausbilden. Seit 1998 ist sie Soldatin in der Sportförderung der Bundeswehr, seit 2006 Berufssoldatin.

Derzeit ist die 42-Jährige in der Sportfördergruppe der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf und bekleidet den Dienstgrad Hauptfeldwebel. Zusammen mit Stabsfeldwebel Frank Woycke trainiert sie die Frauenfußballnationalmannschaft der Bundeswehr und wurde 2008 bei der Fußball-Militärweltmeisterschaft in den Niederlanden mit ihrem Team Weltmeisterin.

Text: Ann-Christin Ladermann, Bischöfliche Pressestelle
31.10.2019

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