Kirche als Arbeitgeber: Probleme und Veränderungsbedarf im Bistum

Münster. Mit weit über einer Million Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Kirchen in Deutschland der zweitgrößte Arbeitgeber nach dem öffentlichen Dienst. Im Bistum Münster sind im kirchlichen und caritativen Bereich insgesamt knapp 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. - Damit beschäftigte sich jetzt ein Forum am 9. Mai 2014 im Hitze-Haus.

Leiharbeit, mehrfach befristete Beschäftigung, Outsourcing (Auslagerung von Personal in Servicegesellschaften) und die Auswirkungen der Gemeindefusionen auf die Mitarbeiter in den Pfarrgemeinden sind aktuelle und umstrittene Themen im Bistum Münster. Auch Bischof Dr. Felix Genn hat bei seinem letztjährigen Treffen mit Arbeitnehmervertretern beklagt, dass es prekäre Arbeitsverhältnisse im kirchlichen Bereich gibt und Änderungen angemahnt.

Während des Forums wurden prekäre und problematische Arbeitsverhältnisse im Bistum Münster aus Sicht der Mitarbeitervertretung vorgestellt. Danach wurde eine Bewertung dieser Arbeitsverhältnisse aus Sicht des kirchlichen und des staatlichen Arbeitsrechts vorgenommen. In der abschließenden Diskussion ging es dann um die Frage von Anspruch und Wirklichkeit beim Arbeitgeber Kirche und den möglichen Änderungsbedarf im Bereich der unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnisse.

Das Franz-Hitze-Haus bietet die beiden Hauptvorträge des Forums auf seiner Internetseite zum Download an: www.franz-hitze-haus.de

14.05.2014

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