Diözesankomitee tauschte sich mit CDU-Fraktionsmitgliedern aus

Bistum Münster / Düsseldorf. Wichtiges Thema der Beratung war die Forderung der Laienvertretung im Bistum Münster, dass Kirche und Staat ihre Beschaffung verstärkt nach sozialen und ökologischen Kriterien ausrichten soll.

Hier sei man sich einig in dieser Forderung, berichtete Komitee-Vorsitzende Notburga Heveling von dem Treffen. Gemeinsam sei man der Auffassung, dass man Produkte aus der Region beim Einkauf bevorzugen solle. Skeptisch wurde der Wunsch beurteilt, eine "ökofaire Beschaffung" über Gesetze zu regeln. Dies könne auch kontraproduktiv sein, weil es eine Abwehrhaltung provoziere.

Kleine Schritte seien nötig, so der Tenor nach Darstellung Hevelings. Das individuelle Kaufverhalten, solle man zudem in den Blick nehmen. Die Kirche könne überdies prüfen, wie sie vor Ort etwa beim Thema Einkauf von Nahrungsmitteln für Kindertageseinrichtungen "ökofaire" Gesichtspunkte berücksichtige.

Interessierte Nachfrage von Seiten der Politiker gab es nach der Ghanapartnerschaft, die zwischen dem Bistum Münster und Diözesen im Norden des westafrikanischen Landes gepflegt wird, wie die Vorsitzende der Laienvertretung berichtete. Hier wolle man ausloten, wie eine bessere Zusammenarbeit möglich sei. Überdies habe man die Flüchtlingsproblematik sowie das Ehegatten- bzw. Familiensplitting im Gespräch angerissen. Vereinbart wurde ein regelmäßiger Gedankenaustausch, so Heveling.

27.02.2014
 

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