Delegation des Bistums reist zum Jubiläum nach Ghana

Sarah Czichowsky (links), Dr. Kajo Schukalla (2. von links) und Notburga Heveling (rechts) machen sich heute auf den Weg nach Ghana – im Gepäck ein Grußwort von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn.

Die Partnerschaft des Bistums Münster mit der Kirchenprovinz Tamale in Ghana feiert Jubiläum: Seit 35 Jahren pflegen 34 Pfarreien unseres Bistums partnerschaftliche Kontakte zu Pfarreien in Ghana, die 35. Partnerschaft wird derzeit vorbereitet.

Eine dreiköpfige Delegation macht sich darum heute (20. November) im Auftrag des Bistums auf den Weg nach Ghana. Dort werden sie an den Jubiläumsfeierlichkeiten teilnehmen, aber auch Partner und Projekte in den fünf Partnerdiözesen Damongo, Navrongo-Bolgatanga, Tamale, Wa und Yendi im Norden Ghanas besuchen. Mit dabei sind Notburga Heveling als Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken sowie Sarah Czichowsky und Dr. Kajo Schukalla vom Arbeitskreis Ghana des Diözesankomitees.

„Wir erhoffen uns wertvolle Impulse für die weitere Ausgestaltung der Bistumspartnerschaft und viele persönliche Begegnungen“, erklärt Heveling. Am Festgottesdienst am Sonntag, 26. November, in Bolgatanga werden neben vielen Gästen und Einheimischen auch die fünf Bi-schöfe der Partnerdiözesen teilnehmen. Die Delegation aus dem Bistum Münster wird zu dem Anlass Grüße von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, Bischöflicher Beauftragter der Weltkirche, an die bischöflichen Mitbrüder und alle in der Partnerschaft Aktiven überbringen und ein Grußwort verlesen. „Wenn es die Partnerschaft nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden“, erklärt der Weihbischof. Für all das, was in den vergangenen 35 Jahren an „menschlicher Be-gegnung, geistlichem Austausch und lebendigem Leben von Weltkirche“ geschehen sei, könne man nur „staunend und freudig“ danken. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es in dieser Lebendigkeit weitergeht und wir die Beziehungen weiter vertiefen und ausbauen können“, sagt Zekorn.

Die Bistumspartnerschaft mit der Kirchenprovinz Tamale entstand 1982 auf Initiative des damaligen Diözesankomitees der katholischen Verbände. Getragen wird sie in beiden Ländern auf Pfarreiebene von ehrenamtlichem Engagement in Partnerschaftskomitees. Um echte Part-nerschaft statt Patenschaft zu leben, sind für die meisten Partner wechselseitige Besuche ein besonderes Anliegen.

Text/Foto: pbm
20.11.2017

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